Weinland Steiermark – Original

Die neue, knapp 400 Kilometer lange Radrundtour entführt in das Weinland Steiermark mit seinen kulinarischen und kulturellen Besonderheiten, die es zu entdecken gilt.

Es ist nicht nur das Raderlebnis durch die Weinberge und acht Weinstraßen in der Süd- und Oststeiermark, das auf der neuen Radrunde begeistert. Acht gemütliche Etappen laden ein, die abwechslungsreiche Landschaft, kulturellen Schätze, kulinarischen Köstlichkeiten und steirischen Persönlichkeiten entlang und neben der Route zu entdecken. Und wie könnte es in der Steiermark anders sein: Buschenschänken am Wegesrand locken mit genussreichen, teilweise sogar vegetarischen und veganen Jausen. Thermen ermöglichen eine gesunde, wohltuende Wellness-Rast.

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Eine kulinarische Genussreise durch die steirischen Weinbaugebiete
10 Tage/ 9 Nächte

Die RegionWeinland_original

Die neue, knapp 400 Kilometer lange Radrundtour entführt in das Weinland Steiermark mit seinen kulinarischen und kulturellen Besonderheiten, die es zu entdecken gilt.

Es ist nicht nur das Raderlebnis durch die Weinberge und acht Weinstraßen in der Süd- und Oststeiermark, das auf der neuen Radrunde begeistert. Acht gemütliche Etappen laden ein, die abwechslungsreiche Landschaft, kulturellen Schätze, kulinarischen Köstlichkeiten und steirischen Persönlichkeiten entlang und neben der Route zu entdecken. Und wie könnte es in der Steiermark anders sein: Buschenschänken am Wegesrand locken mit genussreichen, teilweise sogar vegetarischen und veganen Jausen. Thermen ermöglichen eine gesunde, wohltuende Wellness-Rast.

Übersicht Reiseverlauf

1. Tag : Eigene Anreise nach Graz
2. Tag : Graz – St-Ruprecht an der Raab | ca 43 km
3. Tag : St. Ruprecht an der Raab – Hartberg | ca 52 km
4. Tag : Hartberg – Loipersdorf | 54 km
5. Tag : Loipersdorf – Bad Radkersburg | 58 km
6. Tag : Bad Radkersburg – Leibnitz | 52 km
7. Tag : Leibnitz – Deutschlandsberg | 53 km
8. Tag : Deutschlandsberg – Lieboch | ca 42 km
9. Tag : Lieboch – Graz | ca 48 km
10. Tag : individuelle Abreise aus Graz

Reiseverlauf im Detail

1. Tag : Eigene Anreise nach Graz
Lassen Sie den Urlaub sanft beginnen und genießen Sie die schöne Altstadt von Graz.

2. Tag : Graz – St-Ruprecht an der Raab | ca 43 km
Graz und die Oststeiermark sind Inbegriff für Lebenslust und Genusskultur. Graz, das ist eine Vielfalt an Museen, Galerien, Architektur und UNESCO Weltkulturerbe, die uns auf einer Entdeckungsreise durch die Stadt begleiten. Diese Vielfalt und der Hang zum Visionären waren wohl auch ausschlaggebend, dass Graz vor wenigen Jahren zur City of Design gekürt wurde. In der Steiermark jedoch gehört zur Kultur auch die Kulinarik. Vor dem Start in Graz ist es somit nahezu Pflicht in die südliche Lebensart so richtig einzutauchen: Mit Angeboten wie dem Kulinarischen Stadtrundgang, der langen Tafel der Genuss Hauptstadt oder dem Besuch eines Bauernmarktes mitten im städtischen Trubel gelingt das auf eine besonders genussvolle Art und Weise.  Die Oststeiermark wiederum begrüßt uns auf dieser Etappe in der historischen Stadt Gleisdorf mit ihrem kleinen feinen Kunst- und Kulturangebot und der Oststeirischen Römerweinstraße, die uns Gusto auf die weiteren Etappen entlang unserer Radtour durch das Weinland macht.

Tipp: Wer den Anstieg auf die Laßnitzhöhe umgehen möchte, dem bietet sich auch die zur Radtour paralell führende Schnellbahn an. Eine mögliche Einstiegsstelle ist beispielsweise Raaba am Stadtrand von Graz. Von hier aus sind Sie in wenigen Minuten (2 Stationen) mit der Schnellbahnlinie S3 auf der Laßnitzhöhe, von wo aus Sie mit einer gemütlichen Abfahrt nach Gleisdorf ihre Radtour weiterführen können.

3. Tag : St. Ruprecht an der Raab – Hartberg | ca 52 km
Die aussichtsreiche Radtour führt uns durch das größte Apfelanbaugebiet Österreichs und den Naturpark Pöllauer Tal mit der Hirschbirne, einer einzigartigen alten Birnensorte, die auch unter EU-Herkunftsschutz steht. Endpunkt der Tour ist die historische Stadt Hartberg, die am Fuße der Weingärten der Oststeirischen Römerweinstraße liegt und auch Lust macht vielleicht noch den einen oder anderen Tag länger zu bleiben.

Im Apfelland haben Produktion und Vermarktung des Apfels und all der Produkte, die man aus dieser köstlichen Frucht erzeugen kann, Tradition. Das Haus des Apfels bringt uns die historische Entwicklung der Ernte und Produktion näher, und die Apfelwirte zaubern Köstlichkeiten von der Apfelschaumsuppe über den Mostbraten bis zu raffinierten Apfeldesserts auf den Tisch. Eine Besonderheit sind die Abakusmönche rund um das Apfeldorf Puch bei Weiz. In Bezug auf Qualität und Vermarktung ihrer Spitzenprodukte sind diese Apfelbauern eine verschworene Gemeinschaft. Unter dem Zeichen des Raben, und einem Abakus an der Hofeinfahrt, brennen die 23 in dunkle Mönchskutten gekleideten Apfelmänner einmal im Jahr in einer geheimen Zeremonie ihre besten Früchte zum Abakus. Eine Flasche des Edelbrands ist dem Abellio, der keltischen Apfelgottheit gewidmet, und wird in die Friedhofsmauer von Puch bei Weiz eingemauert.

4. Tag : Hartberg – Loipersdorf | 54 km
Diese Radtour ist eine für echte Genießer, denn es geht von der historischen Altstadt Hartberg mit ihren umgebenden Weingärten mitten hinein ins Thermenland Steiermark. Ob Haubenlokal oder Buschenschank – im Thermenland sind die Tische reichlich gedeckt – vor allem mit regionalen Spezialitäten. Dazu gehören der würzige Vulcanoschinken und die Kürbiskernwurst ebenso wie frisches Brot, selbst gemachte Butter, Marmelade und auch die handgeschöpfte Zotter-Schokolade. Die Krönung des guten Geschmacks ist sicherlich das Kürbiskernöl mit dem unverwechselbaren nussigen Geschmack. Aber auch immer mehr Weinliebhaber schwören auf die edlen Tropfen aus der südöstlichsten Region Österreichs. 4 Weinstraßen machen die Weine bekannt, deren Trauben auf fruchtbaren Böden vulkanischen Ursprungs in feucht-mediterranem Klima reifen.

Im Thermenland Steiermark sprudeln die Quellen der sechs Thermenorte Bad Radkersburg, Bad Gleichenberg, Loipersdorf, Bad Blumau, Bad Waltersdorf und Sebersdorf mit voller Kraft aus der Erde. Sie liegen in bis zu 3.000 Metern Tiefe und sind bis zu 110° C heiß. Das weiche, heilkräftige Wasser schenkt Wärme und Wohlbefinden, versprüht Energie und Lebensfreude und trägt zu Schönheit, Gesundheit und innerer Balance bei. Hartberg verlassend begrüßt uns auf dieser Etappe der Weinland Steiermark Radtour bald die 2-Thermenregion Bad Waltersdorf mit der H2O Therme und der Heiltherme Bad Waltersdorf, und die letzten Kilometer der Tour bringen uns noch zur wohl „lebendigsten“ aller, der Therme Loipersdorf.

5. Tag : Loipersdorf – Bad Radkersburg | 58 km
Auf dieser Tour geht es durch den südlichen Teil des Thermenlandes Steiermark, der besonders stark vom Weinbau geprägt ist. Gleich 3 Weinstraßen, auf die wir treffen, bezeugen die hohe Kompetenz und lange Tradition im Weinbau. Mit der Gesamtsteirischen Vinothek in St. Anna am Aigen und dem traumhaften Panoramablick vom Marktplatz des Ortes wird sicherlich einer der schönsten Plätze entlang der Weinland Steiermark Radtour besucht. Empfehlenswert ist auch ein kurzer Abstecher in den Weinbauort Klöch mit seiner traumhaften Lage an der Klöcher Weinstraße.

Viele kleine Weininseln prägen das Weinbaugebiet im Südsoten der Steiermark mit der einzigartigen Lagen an den Hängen erloschener Vulkane, die dem Landschaftsbild auch seine Eigenart verleihen. 1.400 Hektar Rebflächen werden bewirtschaftet, in konzentrierter Form rund um die Orte Klöch, St. Anna am Aigen und Straden. Eine Rebsorte hat in der Region zudem besondere Bedeutung: der hocharomatische Traminer. Die Tour, die von Therme zu Therme – von Loipersdorf nach Bad Radkersburg – führt, ist abschnittsweise mit den kurzen Anstiegen und Abfahrten entlang der Weingärten durchaus anspruchsvoll, wobei zahlreiche Buschenschänken und Gasthäuser wie auch Vinotheken vielerorts zur Rast, Einkehr und Stärkung laden und die gesamte Tour zu einem äußerst kurzweiligen Vergnügen machen.

6. Tag : Bad Radkersburg – Leibnitz | 52 km
Auf dieser Etappe der Weinland Steiermark Radtour wird die Mur, der zweitgrößte Fluss Österreichs, unser Wegbegleiter sein und uns von der Südoststeirischen Hügelland Weinstraße zur bekannten Südsteirischen Weinstraße und zur Sausaler Weinstraße bringen.

Natur und Lebenskultur stehen heute am Programm, denn die erste Hälfte der Etappe führt uns entlang der Mur, die hier auch die Grenze zu Slowenien darstellt, und durch das Natura 2000 Europa Schutzgebiet Gosdorfer Murauen, das mit fast 50 km Länge das größte Augebiet der Steiermark darstellt. Die zweite Hälfte gehört der Einfahrt und dem Hineinschnuppern in den Naturpark Südsteiermark mit dem Etappenendpunkt Leibnitz, der Weinstadt der Steiermark am Rande der Südsteiermark.

7. Tag : Leibnitz – Deutschlandsberg | 53 km
Mitten hinein in das wahrscheinlich bekannteste Weinanbaugebiet Österreichs, den Naturpark Südsteiermark, führt uns die Radtour mit Startpunkt in Leibnitz. Zum Abschluss dieser Tagesetappe gelangen wir nach Deutschlandsberg, die Hauptstadt des Schilcherlandes, dessen Wein auch Namensgeber der Region ist.

Die Sausaler Weinstraße zu Beginn und die Schilcher Weinstraße am Ende der Tour sind unsere Begleiter auf dieser Tagesetappe der Weinland Steiermark Radtour. Linker und rechter Hand können wir bei dieser Reise durch das Sulmtal immer wieder die wunderschön angelegten Weingärten bewundern, aber auch zahlreiche Kernölmühlen wie die Ölmühle Hartlieb bei Heimschuh laden zur Einkehr ein. Schon seit vielen Jahrhunderten wird auf den Hängen entlang der Sausaler Weinstraße die Weinrebe kultiviert. Neben den warmen Winden stellt hier vor allem der Boden eine besonders positive Laune der Natur dar. Das Schiefergestein als Grundlage verleiht dem Wein besonderen Tiefgang, Langlebigkeit und elegante Mineralik. Das Wissen um diese außergewöhnliche Bodenzusammensetzung macht es möglich, regionaltypische Weine zu keltern und diese von steilen Weinbergen geprägte Kulturlandschaft nachhaltig zu bewirtschaften.

8. Tag : Deutschlandsberg – Lieboch | ca 42 km
Kultur und Kulinarik begleiten uns auf dieser Etappe der Weinland Steiermark Radtour, die auch entlang der Schilcher Weinstraße führt. Von Deutschlandsberg, der Hauptstadt des Schilcherlandes, geht es über Stainz mit seinem prachtvollen Schloss nach Lieboch bei Graz, die sich als Kulturhauptstadt Europas 2003 und Genuss Hauptstadt Österreichs im Reigen der Europäischen Städte einen Namen gemacht hat.

Mitten durch das Schilcherland mit seinen kleinen, idyllisch zwischen den Weinbergen gelegenen Dörfern, und vorbei an Kernölmühlen, die zur Einkehr einladen, führt die Route Richtung Graz. Einen längeren Zwischenstopp müssen wir für den Ort Stainz mit seinem imposanten Schloss einplanen, das von Wein- und Obstgärten umgeben ist. Seit dem Erwerb des Schlosses durch Erzherzog Johann im Jahre 1840 ist es im Besitz der Familie des Grafen Franz Meran und ist seither auch deren Wohn- und Wirtschaftssitz. Die prachtvolle Anlage, die davor ein Augustiner-Chorherrenstift beherbergte, hat seine Wurzeln im Barock und in der Renaissance. Der Westflügel des Schlosses ist mittlerweile Heimat des Steirischen Jagdmuseums, das weltweit größte Museum seiner Art. Es fasziniert nicht nur Jägerinnen und Jäger: Historische Waffen und Gerätschaften, Kunstwerke und kunstgewerbliche Exponate zeigen, wie facettenreich die Jagd in unserer Kultur verankert ist.

9. Tag : Lieboch – Graz | ca 48 km
Übers Liebochtal westlich von Graz führt uns diese Etappe der Weinland Steiermark Radtour durch idyllische Dörfer in den Norden von Graz, um über Gratwein in die Landeshauptstadt der Steiermark zu gelangen. In der historischen Altstadt mit ihren Straßen, Gassen, Plätzen und Höfen gibt es viel zu erkunden und noch mehr zu genießen, denn Graz ist auch Genuss Hauptstadt, die man nicht nur sehen, sondern auch erkosten sollte.

Die Etappe bringt uns heute nach Graz, deren Altstadt und Schloss Eggenberg zum UNESCO Weltkulturerbe zählt. Dank der Lage südlich der Alpen und am Kreuzungspunkt alter Handelswege zwischen Donau und Adria entwickelte sich Graz schon im Mittelalter zu einem Handelszentrum. Als Residenzstadt eines Reiches, das deutschsprachige, slawische und italienische Gebiete umfasste, erlebte Graz insbesondere im 16. und frühen 17. Jahrhundert eine Blütezeit, die sich an eindrucksvollen Bauten aus Renaissance und Barock ablesen lässt. Und heute wie damals schlägt Graz eine Brücke von Westeuropa nach Südosteuropa. Sei es durch Kunstprojekte wie im Jahr 2003 als Kulturhauptstadt Europas oder einfach im Alltag als Universitäts-, und Weltkulturerbestadt.

10. Tag : individuelle Abreise aus Graz
Heute heißt es leider Abschied nehmen. Alternativ können Sie Ihren Aufenthalt in Graz auch verlängern um die tolle Atmosphäre der Stadt weiter genießen zu können.

 

Inkludierte Leistungen

+ persönliches Informationsgespräch vor Ort
+ 2 x Nächtigung im Designhotel der Kulturhauptstadt Graz
+ 7 x Nächtigung in Unterkünften der jeweiligen Kategorie
+ 1 x Besuch einer Ölmühle inkl. Verkostung
+ beste Routenführung und detaillierte Reiseunterlagen
+ Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel
+ 7 Tage Service-Hotline

 

Termine

Termine
14.04. – 13.10.2018
Saison 1
14.04. – 04.05. | 29.09. – 13.10.2018
Saison 2
05.05. – 18.05. | 07.07. – 27.07. | 15.09. – 28.09.2018
Saison 3
19.05. – 06.07. | 28.07. – 14.09.2018
Anreise jeweils Samstag möglich
Teilnehmer mind. 2 Personen pro Termin
Level +++++ / +++++

Kategorien

Kategorie A
4* Hotels, 3* Hotel in Lieboch
Kategorie B
 4* Hotels, 3* Hotels und sehr gute Gasthöfe

Preise

Preis pro Person im DZ inkl. Frühstück Kat. A
Kat. B
Grundpreis Saison 1 999 899
Grundpreis Saison 2 1069 969
Grundpreis Saison 3 1099 999
Zuschlag Einzelzimmer 335 285
Tourenrad 80 80
E-Bike
180 180
Zusatznacht in Graz pro Person im DZ inkl. Frst. 75 60
Parkplatz in Graz / Woche / Fahrrzeug 30 30

Viele der gebuchten Hotels verfügen über kein eigenes Restaurant. Da es in den gebuchten Orten meist eine Vielzahl an Restaurants gibt, welche sehr gutes und zumeist günstiges Essen offerieren, bieten wir keine Halbpension auf dieser Reise an.

Die Preise verstehen sich in Euro inkl. aller Steuern. Orts- und Kurtaxen sind gegebenenfalls direkt vor Ort zu begleichen. (zwischen 1 und 2,5 Euro pro Nacht)

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Fotos (C): Steiermark Tourismus, ikarus.cc (2); Steiermark Tourismus, Harry Schiffer (3,5,8); TV SChilcherheimat (4); Steiermark Tourismus, Leo Himsl (6); Stiermark Tourismus, Harald Eisenberger (7)