Vom Gletscher zum Wein – Südsteiermark

Imposante Berge, Naturschutzgebiete, geschichtsträchtige Kultur, heiße Thermen und regionales Kulinarium. Das alles kann man am neuen Weitwanderweg vom Dachstein bis ins Weinland im wahrsten Sinne des Wortes erwandern. Doch nicht nur der Weg ist das Ziel, sondern neben der landschaftlichen Vielfalt in einer Dichte, die in Europa ihresgleichen sucht, sind es auch die zahlreichen kulinarischen und kulturellen Besonderheiten, die es auf dieser Reise zu entdecken gilt.

Unser Angebot deckt einen Teil der 378 Kilometer langen Südroute mit 23 Etappen nach Leibnitz in der Südsteiermark ab.

Durch das Schilcherland, über die Südsteirische Weinstraße nach Leibnitz
9 Tage / 8 Nächte

Die Region

Imposante Berge, Naturschutzgebiete, geschichtsträchtige Kultur, heiße Thermen und regionales Kulinarium. Das alles kann man am neuen Weitwanderweg vom Dachstein bis ins Weinland im wahrsten Sinne des Wortes erwandern. Doch nicht nur der Weg ist das Ziel, sondern neben der landschaftlichen Vielfalt in einer Dichte, die in Europa ihresgleichen sucht, sind es auch die zahlreichen kulinarischen und kulturellen Besonderheiten, die es auf dieser Reise zu entdecken gilt.

Unser Angebot deckt einen Teil der 378 Kilometer langen Südroute mit 23 Etappen nach Leibnitz in der Südsteiermark ab.

Übersicht Reiseverlauf

1. Tag : Eigene Anreise nach Deutschlandsberg
2. Tag :
Deutschlandsberg – Schwanberg
3. Tag :
Schwanberg – Eibiswald
4. Tag :
Eibiswald – Remschnigg
5. Tag :
Remschnigg – Leutschach
6. Tag :
Leutschach – Ratsch an der Weinstraße
7. Tag :
Ratsch an der Weinstraße – Ehrenhausen
8. Tag :
Ehrenhausen – Leibnitz
9. Tag :
individuelle Abreise aus Leibnitz

Reiseverlauf im Detail

1. Tag : Eigene Anreise nach Deutschlandsberg

2. Tag : Deutschlandsberg – Schwanberg
Mitten durchs Schilcherland führt uns diese Tour. Neben dem allgegenwärtigen Schilcher begegnen wir aber auch Pilgern und Wallfahrern auf ihrem Weg nach Mariazell, den größten Marienwallfartsort Mitteleuropas. Von der Schilcherstadt Deutschlandsberg mit ihren historischen Stadtteilen und der wunderschön oberhalb der Stadt thronenden Burg führt der Weg vorbei an Weingärten und durch Schatten spendende Wälder Richtung Süden nach Schwanberg, einen der bedeutendsten Kurorte der Steiermark.

Der idyllisch zwischen den Weinbergen und der Koralm gelegene Ort Schwanberg ist für sein Heilmoorbad bekannt ist. Das Heilmoor kommt vom höchstgelegenen Hochmoor Österreichs, das auf 1.300 m Seehöhe auf der Koralm gelegen ist. Auf dem Areal des heutigen Moorbades befand sich früher der Amtshof der Herrschaft des Schlosses Schwanberg. Die Klosterkirche ist eine Nachbildung der Kapuzinerkirche in Graz. Im Jahre 1969 wurde das Kapuzinerkloster in Schwanberg mangels Ordensnachwuchses aufgehoben. Schließlich verkaufte der Orden das Klostergebäude, welches zwischen 1971 und 1973 vollkommen umgebaut wurde und seitdem seinem heutigen Zweck entsprechend als Moorbad dient. Zudem verfügt das Heilmoorbad Schwanberg heute über ein wunderschönes Hotel mit einem modernen Therapiezentrum sowie einem Hallenbad mit Saunalandschaft.

3. Tag : Schwanberg – Eibiswald
Weiter wandernd durch das Schilcherland mit seinen lieblichen Weingärten und zum Teil recht steilen Hängen gelangen wir auf dieser Etappe bald in den kleinen Ort Limberg bei Wies, das auch ein zauberhaftes Schloss beheimatet. Das Schloss Limberg wurde 1244 urkundlich erstmals erwähnt, und der heute noch bestehende Bau stammt aus dem 16. und 17. Jahrhundert. Seit 1933 befindet es sich im Eigentum des steirischen Jugendhilfswerkes. Es begrüßt uns ein gut erhaltener Vierflügelbau mit Vorburg in Hanglage. Weiter vorbei an Gehöften, Weinhängen und durch Wälder führt die weitere Route – noch immer am Mariazeller Weg – nach Eibiswald, einen Knotenpunkt des Österreichischen Weitwanderwegenetzes.

Als historisch gewachsener Ort besticht Eibiswald auch durch seine Bürgerhäuser aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das größte und älteste unter den Bürgerhäusern ist das Lerchhaus mit dem Schilcherkeller. Eine Besonderheit stellt sicherlich der Gasthof Hasewend im Zentrum des Ortes dar. Neben einer fantastischen Gastronomie erwarten uns in diesem Haus auch eine Fleischerei, die von der Familie Hasewend geführt wird, und ein Kino, das seit mehr als hundert Jahren besteht. 1913 begann die Kino-Ära in Eibiswald mit Stummfilmen und Klavierbegleitung. Immer wieder wurden die Räumlichkeiten und Technik erneuert und somit gibt es hier im Südwesten der Steiermark nicht nur ein technisch gesehen modernes, sondern auch architektonisch beeindruckendes Kino zur Verfügung.

4. Tag : Eibiswald – Remschnigg
Unsere Tour führt uns entlang der österreichischen – slowenischen Grenze auf einem Teilabschnitt des Internationalen Weitwanderweges 03, der von Bad Radkersburg im Dreiländereck Österreich-Slowenien-Ungarn nach Silian in Italien führt. Wir gehen jedoch in diesem Fall in umgekehrter Richtung. Von Eibiswald geht es zunächst bergauf auf den Bergkamm, der die Grenze zwischen Österreich und Slowenien darstellt. Alte Grenzsteine, die noch auf den Friedensvertrag von Versailles aus dem Jahre 1919 stammen, sind ebenso Wegbegleiter wie abseits des Trubels gelegene alte Gehöfte, die auch heute noch oftmals bewirtschaftet werden. Ziel der Tour ist die Österreichs südlichste Alm, die Remschnigg Alm, an deren Fuße mehrere kleine Beherbergungsbetriebe liegen.

Wir tauchen ein in den Naturpark Südsteiermark, der sich von der Remschnigg Alm wunderbar überblicken lässt. Steile Hügel, Weingärten, dazwischen Mischwälder, Hopfenfelder und Blumenwiesen – Der Naturpark Südsteiermark ist nicht nur für seinen herausragenden Wein, sondern auch für seine einzigartige Landschaft mit dem fast mediterranen Klima bekannt.

5. Tag : Remschnigg – Leutschach
Entlang der österreichischen – slowenischen Grenze führt uns der Weg mit wunderschönen Panoramablicken auf den Naturpark Südsteiermark zur idyllisch gelegenen Wallfahrtskirche Sveti Duh, die sich schon auf slowenischer Seite befindet (Reisepass nicht vergessen!). Danach geht es parallel zur Heiligengeistklamm, einen der schönsten Plätze der Steiermark, vorbei an romantischen Bauernhäusern und Mühlen sowie Buschenschänken nach Leutschach, einen der bekanntesten Weinbauorte Österreichs. Hinweis: der alternative Abstieg über die Heiligengeistklamm ist landschaftlich beeindruckend, jedoch auch sehr rutschig! Daher wird die Heiligengeistklamm durchwegs von allen Wanderfreunden bergauf begangen.

Die wunderschön und idyllisch zwischen den Weinbergen gelegene Ortschaft Leutschach zählt auch mit Leibnitz und Gamlitz zu den Wirtschaftszentren der Südsteiermark. In den umliegenden Hügelzügen, die abwechselnd Mischwälder, Obst- und Weingärten aufweisen, finden sich aber auch große Hopfenanlagen. Einen Querschnitt über das Schaffen der Winzer gibt die im alten Rathaus untergebrachte Weingalerie Leutschach – mit Verkostungs- und Einkaufsmöglichkeit.

6. Tag : Leutschach – Ratsch an der Weinstraße
Eine wunderschöne, romantische Tour mitten hinein ins Herz des Südsteirischen Weinlandes. Von Leutschach führt uns der Weg zu einem der wohl bekanntesten und schönsten Aussichtspunkte des Naturparks Südsteiermark, zur großen Weintraube am Eory-Kogel. Durch die typisch hügelige Landschaft mit ihren Weingärten und zwischendurch Schatten spendenden Wäldern gelangen wir über Sulztal an der Weinstraße abschnittsweise entlang der steirisch-slowenischen Grenze nach Ratsch an der Weinstraße, einen der schönsten Plätze im Naturpark Südsteiermark.

Teilstücke dieser Tour sind auch ident mit der Glanzer Hoftour, eine der beliebtesten Wandertouren im Naturpark Südsteiermark.

Die Weintraube am Eory-Kogel mit ihrer 5 Meter hohe Traube aus Edelstahl und Glas symbolisiert mit ihren 365 Perlen (und einer 366. für das Schaltjahr) und die 52 Teile (Blätter, Stamm und Traube) die Tage und Wochen im Jahreskreislauf. Eine weitere Besonderheit auf die wir auf dieser Tour treffen ist der Grenztisch zwischen Glanz an der Weinstraße und der slowenischen Gemeinde Kungota. Bis in die 1990er Jahre handelte es sich dabei um eine streng bewachte Grenze. Daher kam es zu keinem bis wenig Austausch zwischen der angrenzenden Bevölkerung. Heute ist die Grenze zwar nicht mehr verbaut, sie ist aber nach wie vor deutlich spürbar. So kam man im Jahr 2013 auf die Idee einen mit Sitzplätzen umrundeten Tisch – ohne Hierarchie – genau auf der Grenze zwischen den beiden Ländern für „Grenz-Gespräche“ zu errichten. Durch diesen Grenztisch wurde in kürzester Zeit ein beliebter Treffpunkt für den kulturellen Austausch geschaffen. Er stellt heute eine Kommunikationsdrehscheibe für Kunst, Kultur und Politik, aber auch besonders für private Personen, insbesondere die ansässige Bevölkerung und Urlaubsgäste dar.

7. Tag : Ratsch an der Weinstraße – Ehrenhausen
Von den schönsten Weingärten rund um die Lagen Graßnitzberg zum Genussregal Südsteiermark in Ehrenhausen. Eine Tour, die nur so vor Genussvarianten strotzt. Von Ratsch an der Weinstraße geht es zunächst wieder entlang der Grenze zwischen Österreich und Slowenien zu einem der schönsten Aussichtspunkte im Süden Österreichs, nach Platsch. Hier verlassen wir den Grenzbereich und zweigen Richtung Norden ab um mitten durch die Weingärten nach Ehrenhausen abzusteigen. Am Ortsrand dieses lieblichen Dorfes liegt das Genussregal Südsteiermark, das mit allen nur erdenklichen Köstlichkeiten und einer Ausstellung rund ums steirische Kulinarium aufwartet.

Die Lage Graßnitzberg gehört nicht nur zu den beeindruckendsten Landschaften Österreichs, sondern ist auch Heimat großer, namhafter Winzer wie Tement, Skoff oder Polz. Ein Platz, der die zahlreichen Facetten des Naturparks Südsteiermark, erlebbar macht, ist der Südsteiermark Garten von Renate Polz. Der Südsteiermark Garten liegt nahezu direkt an der Route und ist ein Garten nah am Wein, vollgepackt mit mediterranem Flair mitsamt Zypressen und Lavendelallee, historischen Rosen, Kräutern sowie Obstbäumen und Bienenstöcken.

8. Tag : Ehrenhausen – Leibnitz
Vom kleinen Ort Ehrenhausen (Tipp. Geführter Ortsrundgang) geht es zum Abschluss nach Leibnitz, die Weinhauptstadt der Südsteiermark, deren Hauptplatz von den Steirerinnen und Steirern zum schönsten der Steiermark erkoren wurde. Über den kleinen Ort Aflenz an der Sulm gelangen wir über einen leichten Aufstieg nach Seggauberg mit seiner Wallfahrtskirche und dem imposanten Schloss, das über Leibnitz thront.

Das Schloss Seggau, das auch ein Hotel ist, beherbergt einen über 300 Jahre alten Bischöflichen Weinkeller, der zu den ältesten und größten Europa zählt. Hier finden auch regelmäßig stimmige Verkostungen der Weine aus den eigenen Rieden statt. Das Angebot im dazugehörigen Weinladen orientiert sich ebenso an der Steirischen Kultur – es ist ehrlich und weltoffen. Hier können Seggauer Weine, Edelbrände, diverse steirische Spezialitäten, sowie Weinzubehör und Wein-Literatur erstanden werden.

9. Tag : individuelle Abreise aus Leibnitz
Heute ist der letzte Tag Ihrer Wanderreise und Sie verabschieden sich aus dieser wunderschönen Region.

 

Rücktransfer Leibnitz – Deutschlandsberg

Preis pro Person bei 2 Personen Euro 40
Preis pro Person bei 4 Personen Euro 30

Inkludierte Leistungen

– persönliches Informationsgespräch vor Ort

– 8 x Nächtigung

– 8 x reichhaltiges Frühstücksbuffet

– beste Routenführung und detaillierte Reiseunterlagen

– Gepäcktransfer von Hotel zu Hotel

– 7 Tage Service-Hotline

Reiseinformationen individuelle Termine

Termine
08.04. – 14.10.2017
Saison 1
08.04. – 05.05. | 30.09. – 14.10.2017
Saison 2
06.05. – 19.05. | 01.07. – 28.07. | 16.09. – 29.09.2017
Saison 3
20.05. – 30.06. | 29.07. – 15.09.2017
Anreise jeweils Samstag möglich
Teilnehmer mind. 2 Personen pro Termin
Level +++++ / +++++

Preise

Preis pro Person im DZ inkl. Frühstück 9 Tage / 8 Nächte
Grundpreis Saison 1 649
Grundpreis Saison 2
 699
Grundpreis Saison 3
 749
Zuschlag Einzelzimmer  119

 

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Fotos (C) Steiermark Tourismus, Reinhard Lamm (1); Leo Himsl (2,4); Herbert Raffalt (3); Vino Cool, Bernhard Bergmann (5)