Vom Gletscher zum Wein – Steirisches Thermenland

Neben imposanten Gebirgszügen wie dem Gesäuse oder dem Hochschwab führt die Route auch zu kulturellen Schätzen. Dazu gehört unter anderem das Stift Admont mit der größten Siftsbibliothek der Welt und das Münster Neuberg im Naturpark Mürzer Oberland. Peter Roseggers Waldheimat mit seinem Geburtshaus wiederum gibt uns tiefe Einblicke in das harte Leben der bäuerlichen Bevölkerung im 19. Jahrhundert. Im südöstlichen Teil der Tour wird die Speisekammer Österreichs besucht. Hier ist eine Vielfalt an Produkten beheimatet, die zu ganz besonderen regionalen Spezialitäten verarbeitet werden. Ob Apfel, Wein, Kürbis oder die Käferbohne, der Shootingstar der Küche – in den Restaurants, Gasthöfen und Buschenschenken, die sich in dieser lieblichen Landschaft befinden, werden diese Produkte mit viel Herz verfeinert und auf den Teller gebracht.

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Auf Schleichwegen durch das Steirische Wein- und Thermenland
8 Tage / 7 Nächte

Die Region

Neben imposanten Gebirgszügen wie dem Gesäuse oder dem Hochschwab führt die Route auch zu kulturellen Schätzen. Dazu gehört unter anderem das Stift Admont mit der größten Siftsbibliothek der Welt und das Münster Neuberg im Naturpark Mürzer Oberland. Peter Roseggers Waldheimat mit seinem Geburtshaus wiederum gibt uns tiefe Einblicke in das harte Leben der bäuerlichen Bevölkerung im 19. Jahrhundert. Im südöstlichen Teil der Tour wird die Speisekammer Österreichs besucht. Hier ist eine Vielfalt an Produkten beheimatet, die zu ganz besonderen regionalen Spezialitäten verarbeitet werden. Ob Apfel, Wein, Kürbis oder die Käferbohne, der Shootingstar der Küche – in den Restaurants, Gasthöfen und Buschenschenken, die sich in dieser lieblichen Landschaft befinden, werden diese Produkte mit viel Herz verfeinert und auf den Teller gebracht.

Übersicht Reiseverlauf

1. Tag: individuelle Anreise nach Fürstenfeld
2. Tag:
Fürstenfeld – Unterlamm
3. Tag:
Unterlamm – Riegersburg
4. Tag:
Riegersburg – Fehring
5. Tag:
Fehring – Bad Gleichenberg
6. Tag:
Bad Gleichenberg – Klöch
7. Tag:
Klöch – Bad Radkersburg
8. Tag:
individuelle Abreise aus Bad Radkersburg

Reiseverlauf im Detail

1. Tag: individuelle Anreise nach Fürstenfeld

2. Tag: Fürstenfeld – Unterlamm
Die Wandertour im Herzen des Thermenlandes Steiermark führt uns von der historischen Stadt Fürstenfeld nach Unterlamm, einen wunderschönen kleinen Ort, der inmitten der hügeligen Landschaft des Vulkanlandes liegt. Für eine Besichtigung der Stadt Fürstenfeld mit den imposanten Resten ihrer historischen Festungsmauer sollte auf jeden Fall Zeit sein, denn die bewegte Geschichte hat uns auch besonders wertvolle Zeitzeugen wie das Museum Pfeilburg hinterlassen. Die Stadt verlassend geht es durch den angrenzenden Stadtwald und über die Orte Dietersdorf und Loipersdorf bergauf zur gleichnamigen Therme, die wohl das vielseitigste Thermenresort Europas darstellt. Der zweite Abschnitt der Tour bringt uns auf dem Wegenetz des Vulkanlandes durch die liebliche Hügellandschaft dieses bezaubernden Teiles im Südosten Österreichs. Ruhesuchende werden am Ende der Tour in Unterlamm bei Kraftplätzen wie der Naturteichanlage oder der Lourdes-Mariengrotte fündig.

Rund um die Therme Loipersdorf finden sich die sogenannten Lebenspfade. Diese wollen anregen, anregen zum Nachdenken wie auch zum Bewegen. Raus dem grauen Alltagstrott und wieder auf das eigene Herz zu hören, auf den eigenen Geist. So vereint sich auf dieser Etappe wahrlich Körper, Geist und Seele.

3. Tag: Unterlamm – Riegersburg
Von Unterlamm geht es auf dieser Tour durch die hügelige Landschaft des Vulkanlandes, dessen fruchtbarer Boden Quelle schier unerschöpflich herausragender kulinarische Produkte und Köstlichkeiten ist. Wunderbare Aussichtspunkte auf diese Landschaft wechseln ab mit kleinen Dörfern wie Hatzendorf, bevor wir am Fuße der Riegersburg im gleichnamigen Ort landen.

Seit 850 Jahren thront die Riegersburg inmitten des steirischen Vulkanlandes. Als stärkste Festung des Abendlandes, die mit ihren sieben Toren bis zum Eingang der Burg nie eingenommen wurde, zieht sie Besucher heute in ihren Bann: Für Staunen sorgen die Museen der Burg, für Nervenkitzel der Klettersteig am Burgfelsen. Rund um die Burg regiert der Genuss – zu ergehen und erleben am Genusswanderweg. Einfach unvergleichlich: die handgeschöpften Schokoladen von Zotter, feinen Essige und edlen Brände von Gölles, zarten Schinken von Vulcano oder erlesenen Weine der zahlreichen Winzer.

4. Tag: Riegersburg – Fehring
Durch Wälder, über Wiesen und vorbei an Obstgärten geht es weiter von Riegersburg am Ostösterreichischen Grenzlandweg 07 Richtung Süden ins Raabtal, wo uns die kleine Stadt Fehring erwartet. Die zurückzulegenden Höhenmeter sind gering, die Landschaft lieblich und im Hochsommer freut man sich über die Schatten spendenden Wälder, die zwischendurch immer wieder Wegbegleiter sind.

Auf den vulkanischen Hügeln rund um Fehring gedeiht ein hervorragender Wein, wovon man sich bei einem Besuch in einer der vielen Buschenschänken überzeugen kann. Zahlreiche Veranstaltungen wie das „Kellerstöckl hoamsuachn“, die Tage der offenen Kellertür oder die Südoststeirischen Thermenlandweintage machen den Wein auch in weiteren Facetten erlebbar. Fehring ist zudem ein wichtiger Knotenpunkt der südoststeirischen Weinregion, denn hier endet die von Radkersburg kommende Klöcher Weinstraße und beginnt die Thermenland-Weinstraße.

5. Tag: Fehring – Bad Gleichenberg
Die historische Kleinstadt Fehring im Raabtal verlassen wir auf dieser Tour Richtung Süden und gelangen weiter zu Beginn leicht bergauf führen auf dem Ostösterreichischen Grenzlandweg 07 auf einen der zahlreichen Höhenrücken im Südosten der Steiermark, von dem wir aus wunderschöne Ausblicke in diese leibliche Landschaft genießen können. Dem Genuss nicht genug laden auch immer wieder Buschenschänken zur Einkehr ein, bevor es in den historischen Kurort Bad Gleichenberg geht. Einem Kurort, der es in den letzten Jahren verstanden hat, aus lang gepflegter Tradition heraus wieder ein moderner Tourismusort zu werden.

Bad Gleichenberg, unser Zielort, ist ein gewachsener Ort, keiner, der künstlich aus dem Boden gestampft wurde. Das Herzstück des Ortes ist der 20ha große Kurpark, wo heimische und exotische Bäume und Sträucher die Wege säumen. Heilende Quellen wiederum sind die Grundlage für die 175-jährige Tourismusentwicklung und die moderne Therme, die Bad Gleichenberg im Wechselspiel mit der umgebenden vulkanischen Landschaft zu einem unverwechselbaren Kurort macht.

6. Tag: Bad Gleichenberg – Klöch
Zu Beginn der Etappe besuchen wir noch die Albrechtshöhe im Osten des Kurortes Bad Gleichenberg, die uns einen wunderschönen Panoramablick auf die sanfte Hügellandschaft mit ihren Streuobstbäumen, Weingärten, intakten Wiesen und Wäldern bietet. Über den Stradner Kogel geht es hinein in die liebliche Landschaft des Weinbaugebietes rund um St. Anna am Aigen. Zahlreiche Buschenschänken und Aussichtspunkte wie auch eine Aussichtswarte am Rosenberg lassen uns die Landschaft auf eindrucksvolle Art und Weise erleben. Über den kleinen Ort Tieschen geht es zuletzt nach Klöch, den Namensgeber der gleichnamigen Weinstraße.

Im Klöch lässt sich der Wein auf unterschiedlichste Art und Weise erleben. Wenig überraschend in einer der zahlreichen Buschenschänken, Gaststätten und Hotels, sondern auch in der Vinothek, wo man alles Wissenswerte rund um den Weinbau erfährt.

Eine Besonderheit der Region stellt der Klöcher Traminer dar. Er hat ein intensives, hochfeines Duftspiel im Bukett, eine blumige Fruchtfinesse und ein samtig-weiches, tiefes Aroma, umgeben von einem zarten Säureschleier – so wird er von Kennern beschrieben.

7. Tag: Klöch – Bad Radkersburg
Diese Etappe führt uns in den Zielort der Vom Gletscher zum Wein Wanderroute, in die historische Stadt Bad Radkersburg im Dreiländereck Österreich-Slowenien-Ungarn. Abschnittsweise nahezu entlang der Grenze geht der Weg, der uns wunderschöne auch über die Grenze nach Ungarn ermöglicht. Das letzte Stück führt vorbei an Äckern, die auch zeigen welch hohen Stellenwert hier in der Regionen neben dem Tourismus noch die Landwirtschaft genießt, nach Bad Radkersburg. Hier erwartet uns eine historische Altstadt in unmittelbarer Thermennähe, hier ist das Thermalwasser von einzigartiger Heilkraft, und hier gibt es mehr Sonnenstunden als anderswo in der Steiermark.

In Bad Radkersburg treffen wir auf eine wunderschön und gut erhaltene Altstadt wie auch auf eine der modernsten Thermen im Alpenraum. Die Kombination aus Parktherme, südländischem Flair und Lebenslust der Menschen lassen jedes Herz höher schlagen.

8. Tag: individuelle Abreise aus Bad Radkersburg
Heute heißt es leider Abschied nehmen. Alternativ können Sie Ihren Aufenthalt in Bad Radkersburg auch verlängern um die tolle Atmosphäre der Stadt weiter genießen zu können.

Rücktransfer Bad Radkersburg – Fürstenfeld im Radtaxi

Preis pro Person bei 2 Personen                                  Euro 80
Preis pro Person bei 4 Personen                                  Euro 50

Inkludierte Leistungen

+ persönliches Informationsgespräch vor Ort
+ 7x Nächtigung
+ 7x reichhaltiges Frühstücksbuffet
+ inkl. Gutscheine für Weinverkostung
+ beste Routenführung und detaillierte Reiseunterlagen
+ eigene Ausschilderung
+ 7 Tage Service-Hotline

Reiseinformationen individuelle Termine

Termine
14.04. – 13.10.2018
Saison 1
14.04. – 04.05. | 29.09. – 13.10.2018
Saison 2
05.05. – 18.05. | 07.07. – 27.07. | 15.09. – 28.09.2018
Saison 3
19.05. – 06.07. | 28.07. – 14.09.2018
Anreise jeweils Samstag möglich
Teilnehmer mind. 2 Personen pro Termin
Level +++++ / +++++

Preise

Preis pro Person im DZ inkl. Frühstück 8 Tage / 7 Nächte
Grundpreis Saison 1 599
Grundpreis Saison 2
659
Grundpreis Saison 3
689
Zuschlag Einzelzimmer 175

Die Preise verstehen sich in Euro inkl. aller Steuern. Orts- und Kurtaxen sind gegebenenfalls direkt vor Ort zu begleichen (zw. € 1.- und € 2,50.- pro Nacht).

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Fotos (C): Steiermark Tourismus, Leo Himsl (1,2); Harry Schiffer (3); Herbert Raffalt (4)